Monte Jaffe

 

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Monte JaffeMonte Jaffes Vielseitigkeit und eminente Musikalität spiegeln sich im weiten Spektrum von Rollen wider, die er mit großer Autorität und Überzeugungskraft verkörpert hat.
Zuletzt sang der Amerikaner, der seit 20 Jahren in Deutschland lebt, den Schigolch in einer viel beachteten Produktion von Eike Gramss am Megaron in Athen sowie an der Opera Perth und der New York City Opera den Osmin in Mozarts Entführung. Außerdem war er in Palermo in einer spektakulären Neuproduktion von Moses und Aaron zu sehen und übernahm in Turin die Titelrolle in Reimanns Lear. In Tiflis und Moskau sang er den König Marke, in Malmö den Daland, an der Leipziger Oper den Boris Godunow, den Kaspar an der Tel Aviv Opera unter M° Gary Bertini, er war Mephistopeles in Gounods Faust am Stadttheater von St. Gallen und sang den Solopart in Schönbergs Ein Überlebender aus Warschau in Kiel und in Seattle. In den vorangegangenen Saisons war Monte Jaffe unter anderem in Kopenhagen als Dr. Schön in Bergs Lulu, in Bielefeld als Der Wächter in Ullmanns Der Sturz des Antichrist, in Cleveland als Hans Sachs in Wagners Meistersingern und in Tel Aviv als Vater in Joseph Tals neuer Oper Joseph zu erleben. Zudem war er am Bremer Theater als Don Pizarro und am Staatstheater Hannover als Titelheld in Le Grand Macabre zu hören gewesen. Mit letzterer Rolle gastierte er auch am Teatro Sao Paulo in Lissabon. 2000/2001 war er als Nekrotzar an der Vlaamse Opera in Antwerpen und Ghent zu erleben. Im März und April 2001 war er Hauptdarsteller eines neuen Musiktheaterprojekts in Cincinnatti bevor er in Turin in einer Neuproduktion von Zemlinkys Der Zwerg mitwirkte.
An der Oper Bonn war Monte Jaffe mit großem Erfolg Gianni Schicchi und Tonio, in Bern sang er Holofernes in Siegfried Matthus' Judith und Dr. Schön. Zu den weiteren Rollen, die den Künstler unter anderem nach Turin, Glasgow, Edinburgh, London, Karlsruhe, Antwerpen, Gent, Krefeld, Washington, Boston und zum Schleswig-Holstein Festival führten, zählen: Wotan/Wanderer, Blaubart (Bartok), Tomski (Pique Dame), Le Grand Macabre (Ligeti), König Lear (Reimann), Vier "Bösewichte" (Hoffmanns Erzählungen), Der Herrscher (Das Wunder der Heliane, Korngold), Holländer/Daland, Mirabeau (Matthus), Klingsor/Gurnemanz, Barak, Old Sam (A Quiet Place, Bernstein), Scarpia, Khan Kontschak (Fürst Igor, Borodin), Baal (Baal, Cerha) und Zaccharia (Nabucco).

Seine musikalische Ausbildung erhielt der in Tennessee gebürtige Künstler am Curtis Institute of Music in New York und später bei Privatstudien mit dem großen Bass Giorgio Tozzi. Neben seiner Gesangsausbildung widmete sich Monte Jaffe auch sehr früh schon seiner Ausbildung zum Schauspieler. Diese führte zu diversen Engagements, unter anderem am American Palace Theater am Broadway und weiteren Off-Broadway Häusern, wo er in Schauspielen von Brecht und Arthur Miller auftrat. Die profunde schauspielerische Begabung hebt Monte Jaffe von vielen Kollegen als Sängerdarsteller ab. So konnte er sein Können auch in der von ARTE produzierten und sowohl dort als auch im ZDF gezeigten Fernsehoper La Liseuse von André Bon unter Beweis stellen. Außerdem gewann er 1990 den Preis der englischen Opernkritik für die beeindruckende Verkörperung einer Opernrolle, nämlich Reimanns Lear an der ENO. Monte Jaffe hat für den Hessischen Rundfunk Schönbergs Ein Überlebender aus Warschau aufgenommen. Die Schallplatteneinspielung von Ullmanns Oper Der Sturz des Antichrist ist bei CPO erschienen und die Neueinspielung von Bergs Lulu mit Monte Jaffe als Dr. Schön ist bei CHANDOS herausgekommen. Zu Jaffes zukünftigen Plänen zählen eine Konzerttour mit ELIAS von Mendelssohn und eine Athener Produktion der Lulu, in der er den Schigolch verkörpert, die in Florenz beim Maggio Musicale und an der New Israeli Opera Tel Aviv herauskommen wird.